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Das STREITBERG-Modell

Das STREITBERG-Modell

Es gibt unüberschaubar viele Management-Systeme. Und nicht jedem Unternehmer fällt es leicht, sich in der Vielfalt zurechtzufinden. DIE NEWS wollen darin unterstützen, den Durchblick zu behalten. Wir baten Werner Bauer, Inhaber der GUK-Streitberg und Vorsitzender der Deutschen Mittelstandsgenossenschaft, um Auskunft zu seinem STREITBERG-Modell.

Worin besteht der besondere Ansatz dieses Modells, worauf baut es auf, was bewirkt es?

Werner Bauer: Bei Streitberg geht es immer um gemeinsames Handeln auf der Basis verhaltensbiologischer Erkenntnisse und moderner Management-Methoden. Diese Verbindung bewirkt, dass Gruppen und Teams lernen, ihre Potenziale zu bündeln. Das Ergebnis sind Hochleistungs-Teams mit „Lust an Leistung" und einer Einsatz-Quote ihrer Fähigkeiten von 100 Prozent. In vielen Unternehmen liegt diese Quote bei nicht mal der Hälfte. Der Name kommt übrigens von einem kleinen Luftkurort im Fränkischen. Als Reaktion auf mein Buch „Mut zum Vertrauen" startete dort die Ausbildung zum „Human- und Prozess-Coach",

Welche besonderen Vorzüge bietet das Modell gerade dem Mittelstand?

Das Umsetzungs-Tempo und der dabei ungewöhnlich hohe Motivationsgrad. Das liegt hauptsächlich an der Einfachheit der Werkzeuge und Methoden. Zudem sind Gruppen, die gemeinsam handeln, in mittelständischen Strukturen schnell identifiziert und haben überschaubare Größen. Erfolge werden schnell sichtbar. Und das motiviert stärker als jedes noch so gut gemeinte Motivationsprogramm. Nichts motiviert intensiver als der Erfolg.

Woran erkennt ein Unternehmer, dass ein neues System her muss? Wie findet er das für ihn geeignete?

Signale, die man gut erkennen kann, sind z.B. Energieverluste durch Grabenkämpfe zwischen Abteilungen oder starken Persönlichkeiten. Auch unterschiedliche Herangehensweisen an im Grund gleichartige Prozesse und damit verbunden unterschiedlich hohe Fehlerquoten, Engpässe, Qualitäts- oder auch Lieferprobleme. Oder das Nichtausschöpfen der Möglichkeiten bereits vorhandener Werkzeuge und Methoden. Auch das ständige Teurer-Sein als der Wettbewerb, obwohl man kaum noch Geld verdient. Die meisten Unternehmer wissen selber sehr genau, wo ihre Firma steht. Die Schwierigkeit liegt eher darin, den eigenen Mitarbeitern deutlich zu machen, dass Veränderungen dringend notwendig sind, und sie dafür zu begeistern, Veränderungen wirklich zu wollen. Ein Management-System sollte gewollt werden. Es hat zu unterstützen, zu vereinfachen, Zeit zu sparen. Und nicht, wie so oft, zusätzlichen Aufwand erzeugen. Und ein Management-System muss leicht zu verstehen sein, sonst wird es nicht angenommen. Letztlich geht es natürlich immer um Kostensenkung und Produktivitätssteigerung. Auch bei STREITBERG. Beides geht nur, wenn alle mitziehen.

Was ist bei der Einführung eines solchen Systems zu beachten? Wie begleiten geschulte Trainer diesen Prozess?

Das „Wollen" steht im Vordergrund. Der Veränderungswille sollte das gesamte Unternehmen erfassen. Zweitens, das System muss nicht nur leicht zu verstehen sein, sondern sich dem Unternehmen und seinen Eigenheiten auch anpassen können. Oft ist es leider umgekehrt. Das führt unweigerlich zu Frustrationen. Das System muss drittens aus sich selbst heraus Dynamik entwickeln und nicht von außen mit zunehmendem Aufwand getrieben werden müssen. Der STREITBERG-Coach bringt die Methodik ein, die alle gemeinsam Handelnden nachhaltig befähigt, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen. Das vermittelt Selbstvertrauen, Stärke, Motivation. So entstehen „Winner-Teams". Und diese werden schon dadurch immer besser, da sie die Besten anziehen. Weil sie lernen wollen, den positiven Wettbewerb lieben, die nötigen Werkzeuge anwenden und beherrschen und weil sie sich aufeinander verlassen können. Das ist der STREITBERG-Effekt.

Erschienen in der Ausgabe 7/8 Juli/August 2005 der Zeitschrift "DIE NEWS".

Winner-Teams sind permanent auf Entdeckungsreise, mehren ihr Wissen und ihre Kräfte aus Lust am Erfolg, aus Lust am Gewinnen.